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 Träume
Die innere Wirklichkeit
Die menschliche Seele spricht mit uns in der universalen Sprache der Symbole. Diese Traumsprache ist uns angeboren, aber wir verstehen sie oft nicht mehr. Die Bedeutungen der kollektiven und persönlichen Symbole sind uns so fremd geworden, daß wir sie ganz neu erlernen müssen. Träume sind unsere Muttersprache. Einstmals war die Traumdeutung ein angesehener Heilberuf.
Im Traum erfahren wir schlafbewußt, was tatsächlich in uns vor sich geht, genauer und umfassender als es uns je im wachen Tagesbewußtsein zugänglich ist. In jeder Nacht erleben wir durchschnittlich etwa 90 Minuten Traumzeit, in der unsere Seele mit unserem Ich Kontakt aufnimmt, für uns arbeitet, uns reinigt, Erfahrungen einordnet und aktuelle Erlebnisse mit Erinnerungen verknüpft, die uns längst entfallen sind. In Träumen erhalten wir Hinweise zum besseren Verständnis unserer Schwierigkeiten oder Anregungen, wie wir unser leben sinnvoller entwickeln könnten.
Zuerst werden wir uns mit erotischer Lust an unserem Verstand die Grundstruktur unserer Psyche anschauen und uns mit der Traumtheorie nach C.G. Jung vertraut machen. An den nächsten Wochenenden werden wir weiter unser theoretisches Verständnis vertiefen und die Technik der Assoziation und der Amplifikation kennen lernen. An fremden und eigenen Traumtexten werden wir der Traumdynamik unsere besondere Aufmerksamkeit widmen und das unbewußte Geschehen mit dem bewußten aktuellen Leben verknüpfen.
Träume sind freischwebende Energien, deren Inhalte unserem Bewußtsein grundsätzlich unbewußt sind. Unsere Interpretationen bleiben daher immer nur Annäherungen an die wirklichen Bedeutungen dieser "heiligen Texte".
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